Montag, 22.12.2014

2. Besuch im Waisenhaus- Tepa

Das Frühstück heute morgen fiehl schon etwas magerer aus. Es gab ein Brötchen. mit einem kalten Rührei und Brösel- Kaffee.  Naja, immerhin besser als nichts! 

Wir machten und anschließend, gemeinsam mit Alina, auf den Weg nach Tepa ins Waisenhaus. Mein Papa hat allerlei Spielsachen aus Deutschland mitgebracht, welche wir den Kindern schenken wollten. 

Dort angekommen, wurden wir wieder einmal herzlich begrüßt. Die Kinder konnten sich sogar noch alle an mich erinnern und haben sich wirklich sehr über unseren Besuch gefreut. Wir haben uns erst eine ganze Weile unterhalten, bis wir schließlich die Geschenke auspackten. Als erstes packten wir Stifte, Schere und Kleber aus- welche wir den Betreuer gaben, damit sie sie verwahren.

 Danach packten wir die Schaukel aus- die war wirklich das absolute Highlight!!   Betreuer und Kinder haben sich sehr darüber gefreut und sie direkt am Baum aufgehängt. 

Anschließend habe ich die Armbänder verteilt, welche Hedwig aus Bindsachsen, extra für die Waisenkinder gehäkelt hat. Die Kinder haben sich sehr darüber gefreut, sie direkt angezogen und ständig gesagt, wie hübsch sie aussehen. Danke nochmal dafür!! 

Danach erklärte ich den Kindern+ Betreuern Memory und Domino. Vorallem das Memory-Spiel kam richtig gut an und hat allen eine Menge Spaß gemacht.

Zu guter letzt verteilten wir noch ein paar Äpfel an die Kinder, welche wir von dem gespendeten Geld von Familie Appel aus Wenings, gekauft haben. Die Kinder überannten mich fast, als ich die Äpfel auspackte und bedankten sich vielmals dafür. 

Leider ist es oft so, dass das Essen nicht immer für alle Kinder reicht bzw. das die Portionen sehr gering ausfallen. Pro Kind braucht das Waisenhaus 3 Cedi am Tag. 30 Kinder sind dort untergebracht- sprich 90 Cedi am Tag. 90 Cedi sind umgerechnet 22,50Euro. Da die Einrichtung hauptsächlich von dem Essensgeld der Schüler lebt (direkt neben an ist eine Schule, welche vom Waisenkaus bekocht wird) und lediglich ein paar Spenden von der Kirche vor Ort bekommt- ist das Geld oft knapp. Wir haben die Betreuer nach ihrer Bankverbindung gefragt und wollen in Zukunft schauen, was wir tun können. Wir haben überlegt, einen kleinen Spendenkreis aufzubauen.

Wir haben noch viel mit den Kindern gespielt und getanzt- bis es Zeit wurde zu gehen. Wir wurden wieder sehr herzlich um mit einem Gebet verabschiedet. Die Betreuer und Kinder waren uns wirklich sehr dankbar und hoffen, dass wir sie wieder besuchen kommen.

 

Ps.: Als wir auf dem nach Hause weg waren, hatten wir aufeinmal kein Licht mehr am TroTro und mussten in einer anderes umsteigen