Berichte von 11/2014

Sonntag, 30.11.2014

Cocoavillage am Bosumtwisee

Das Wochenende waren wir wieder mal am Bosumtwisee. Diesmal an einem anderen Fleck Namens Cocoavillage. Diese kleine Unterkunft wurde von einem Slowenen und seiner Freundin aufgebaut. 

Sie waren jahrelang als Bagpacker unterwegs- unteranderem auch in Ghana. Hier hat es ihnen so gut gefallen, dass sie beschlossen haben hier zu bleiben. 

Sie haben sich hier das Cocoavillage aufgebaut. Eine kleine Unterkunft für Urlauber am Bosumtwisee. Es ist wirklich ein sehr schöner Ort mit einer tollen Atmosphäre.

Die Frau des Slowenen hat dort noch eine kleine Kunstwerkstatt, in dieser sie verschiedene Kurse angbietet. 

Wir waren diesmal nur für eine Nacht dort. Wir sind von Kumasi richtung Kuntanase gefahren. Dort wurden wir von dem Besitzer des Cocoavillage mit einem Jeep abgeholt. Die Straßen zum Cocoavillage sind nämlich sehr schlecht und nur ungern fahren die Taxis dort entlang bzw verlangen einen sehr hohen Preis dafür. 

Dort angekommen bezogen wir unsere kleines Häuschen, die wirklich sehr schön hergerichtet waren. Es war super sauber, wir hatten Moskitozelte und frische Handtücher im Zimmer. Damit hatte ich nicht gerechnet.  Außerdem konnte ich von meinem Bett aus auf den See schauen. Wirklich sehr schön. 

 

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, mieteten wir uns ein Bootchen und fuhren hinaus auf den See.

Am Abend saßen wir mit ein paar Bier und gutem Essen gemütlich auf der Terasse zusammen. 

Am nächsten Tag machten wir einen kleinen Ausflug in das Nachbardorf. Auf dem Weg dorthin begegneten wir vielen Kindern. Diese waren sehr vertraut, freuten sich über uns, nahmen uns an die Hand und wollten ständig fotografiert werden. 

 

 

Sehr erschreckend waren die Wohnverhältnisse der Leute. Das zu sehen, hat bleibende Eindrücke hinterlassen. Das ist eben das echte Afrika! 

 

 

 

Freitag, 28.11.2014

Spiel und Spaß im Waisenhaus

Die vergangene Woche haben wir mit den Kindern sehr viel gespielt. Wir haben Springseile und ein dickes Tau gekauft, haben geknetet, Memory mitgebracht, sowie Seifenblasen und Bücher. Die Kinder haben sich wirklich sehr über die Sachen gefreut. Außerdem haben wir Fußball, fangen, Klatschspiele und die Reise nach Jerusalem gespielt. Fangen und Fußball sind bei den Temperaturen allerdings ganz schön anstrengend  Also für uns zumindestens- den Kindern hat das nicht wirklich was ausgemacht. 

Für kommende Woche werden Alina und ich noch 2 alte Autoreifen besorgen. Wir wollen nämlich eine Reifenschaukel für die Kinder bauen.

 Das Verhältnis zwischen den Kindern und uns wird auch immer enger. Sie freuen sich jedes mal sehr, wenn wir kommen und fragen uns ständig ob wir am nächsten Tag auch wirklich wieder kommen. 

Ich habe ein paar der Kinder schon mal nach ihrer Vergangenheit gefragt, wie sie denn überhaupt ins Waisenhaus kamen und wie lange sie schon dort leben . Allerdings bekam ich bisher noch keine richtige Antwort darauf. Es ist ein unangenehmes Thema für die Kinder und für mich. 

Am Besten, ich werde bei dem Leiter des Waisenhauses nochmal genauer nachfragen. 

 

 

Donnerstag, 13.11.2014

Probearbeiten im Waisenhaus!

Diese Woche habe ich mit Alina zusammen im Waisenhaus Probe gearbeitet.

Es ist ca 20 Minuten zu Fuß von uns entfernt. Wir fangen Mittags um 15:00 Uhr an zu arbeiten und machen uns Abends gegen 18:00 Uhr auf dem Heimweg. Wir fangen erst Mittags an zu arbeiten, da die Kinder dort erst aus der Schule kommen und wir müssen schon wieder so früh gehen, da es schnell dunkel wird und zu gefährlich auf den Straßen ist. Falls das Minsiterium unsere Einsatzstelle bestätigt müssen wir logischerweise länger arbeiten und werden zukünftig einfach mit dem Taxi heimfahren.

Die Arbeit im Waisenhaus hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Es ist eben das, was Alina und ich von Anfang an machen wollten.

Wir haben die Woche beim kochen geholfen, haben die Kindern bei ihren Hausaufgaben unterstzützt, gemeinsam gelesen, Fußball gespielt, gekuschelt, uns lange unterhalten und und und. Die Kinder sind wirklich sehr neugierig was Deutschland betrifft. Sie haben eine Menge Fragen. Wir haben uns zum Beispiel recht lange über verschiedenen Obstsorten unterhalten. Die Kids wollen, dass mein Papa im Dezember Erbeeren und Himbeeren mit nach Ghana bringt, damit sie die probieren können  

Ich muss auch sagen, das die Kinder im Waisenhaus viel ruhiger sind, als die Kinder die ich in der Schule hatte. Dort herrscht nicht so ein ohrenbetäubender Lärm und sie gehen mit gewissen Sachen viel vorsichtiger um. Ich habe einem Mädchen zum Beispiel meine Kamera gegeben, weil sie gerne Bilder schießt. Sie ist wirklich sehr behutsam mit meiner Kamera umgegangen. Hätte ich das in meiner Klasse gemacht, wär die Kamera wahrscheinlich innerhalb von 5 Minuten quer durch das Klassenzimmer geflogen.  

Was ich außerdem noch sehr schön finde ist, dass die Kinder füreinander da sind. Sie sind im Alter von 3-24 Jahren und unterstützen sich alle gegenseitig. Sei es beim anziehen, den Hausaufgaben, bei sonstigen Problem.. 

Ich hoffe wirklich sehr, dass ich dort die nächsten Monate verbringen kann. 

 

Das Geländer vom Waisenhaus:

Die Office:

Kochen:

  

Teller abwaschen:

Abendessen:

Hausaufgaben:

 

Was ich noch erzählen wollte- unsere Nachbarin hat ihr Baby bekommen. Hier in Ghana arbeiten die Frauen wirklich bis zum bitteren Ende- es könnte sogar passieren, dass sie ihr Kind auf der Arbeit gebähren, so hochschwanger wie die dort rumlaufen  Unsere Nachbarin ist letzte Woche Montag ins Krankenhaus gekommen, hat ihr Baby zur Welt gebracht und ist danach direkt wieder nach Hause gefahren. Unvorstellbar  Es gibt hier auch nicht so etwas wie Geburtsvorbereitungskurse oder irgendwas  

Worüber ich ebenfalls sehr verwundert war: DAS BABY WAR WEIß!  Heller als ich! Und ich bin ja wirklich schon sehr hell!  Ich habe erfahren, dass alle schwarzen Babys weiß zu Welt kommen und erst ab dem 2. oder 3. Monat schwarz werden.  Wieder was dazu gelernt! 

Auf dem Bild ist das Baby schon 2 Wochen alt und minimal dunkler geworden. Im Hintergrund ist ein schwarzes Baby, da hat man mal den Vergleich. 

 

 

Freitag, 07.11.2014

Verabschiedung!

Heute haben wir uns vom Mariah Estee Learning Center verabschiedet. Jonathan wird zukünftig am Solid Rock ältere Kinder unterrichten. Alina und ich werden wie gesagt noch eine Woche im Waisenhaus arbeiten uns und danach entscheiden ob wir dort bleiben oder ebenfalls ans Solid Rock gehen. Aber für uns alle stand defintiv fest, dass wir nicht länger am Mariah Estee Learning Center bleiben möchten.

Leider ist unser Abschied mit der Direktorin nicht so super verlaufen. Als wir ankamen, wollte sie gerade irgendwo hinfahren. Wir fingen sie im Hof ab und baten um ein kurzes Gespräch. Sie sagte uns nicht einmal guten Morgen und blockte völlig ab. Daraufhin fingen wir einfach an zu erzählen. Sie lief jedoch einfach weiter, schenkte uns nicht wirklich beachtung und sagte total abwertend, dass wir einfach gehen sollen, sie hätte das bereits von unsere Gastmutter erfahren. Und weg war sie... Wir standen etwas baff da, gingen dann aber zu den Klassen und Lehrern um uns zu verabschieden. Dort verlief der Abschied gut und ich musste ein paar Tränen verdrücken, da es mir sehr leid tat, die Kinder zurück zu lassen. Die Lehrer nahmen uns alle in den Arm, die Kinder winkten uns und wünschten uns alle gute. 

Nachdem wir die Schule verlassen hatten, waren wir wirklich sehr erleichtert, all das hinter un zu lassen und nocheinmal von vorne starten zu können. 

 

 

Mittwoch, 05.11.2014

Solid Rock und Nassei Education

Die letzte Woche schauten Alina, Jonathan und ich uns zwei andere Schulen an, an denen die anderen Freiwilligen untergebracht sind. Wir wollten einmal den Vergleich zu unserer Einsatzstelle sehen und haben dies vorher mit unserer Organisation Volunta abgesprochen. Wir sind nämlich aus mehreren Gründen nicht sehr zu Frieden mit unserer jetzigen Einsatzstelle im Mariah Estee Learning Center und denken über einen Schulwechsel nach.

 

Nassei Education:

An dieser Schule sind 5 andere Freiwillige von uns untergebracht. Allerdings hat mir die Schule nicht so zugesagt. Die Klassenräume waren alle dicht nebeneinander, manche Kinder wurden auf dem Balkon unterrichtet und es war wirklich sehr laut. Außerdem habe ich von den anderen Freiwilligen erfahren, dass man meistens nur beim Unterricht dabei sitzt und lediglich ein paar Hefte korrigiert oder den Kindern bei den Aufgaben hilft. 

 

Solid Rock:

An dieser Schule sind 3 andere Freiwillige von uns untergebracht. Hier hat jeder seine eigene Klasse in der er unterrichtet. Mir hat die Schule gut gefalle und ich könnte mir vorstellen hier zu arbeiten. Ich war zusammen mit Alina einen Tag bei den 1-2 Jährigen Kindern. Wir haben viel mit den Kindern und Lehrern gesungen. Es waren alle so begeistert, dass sie uns fragten, ob wir ihnen die Liedtexte alle aufschreiben könnten. Also bastelten wir nach der Schule ein Liederbuch, welches wir am nächsten Tag vorbeibrachten. 

Ich finde es gut, dass die 1-2 Jährigen Kindern nicht still am Tisch sitzen und das ABC lernen müssen. Allerdings fand ich es nicht so gut, dass die Kinder vor den Fernseher gesetzt wurden und sich die Teletubbies anschauen mussten oder irgendwelche Lernvideos. Aber als wir wieder mal Stromausfall hatten und der Fernseher glücklicherweise nicht mehr funktionierte, wurde viel gesungen und man konnte sich mit den Kindern beschäftigen. Außerdem ist es wirklich schön, dass die Kinder dort einen sehr großen Raum haben und sich zum Essen raus auf die Terasse setzen können. 

 

Allerdings werde ich kommende Woche von Montag bis Freitag, zusammen mit Alina, in einem Waisenhaus Probe arbeiten.Wir haben nämlich meinen Gastvater gefragt, ob es Möglichkeiten gibt hier in Kumasi in einem Waisenhaus zu arbeiten- das was wir eigentlich von Anfang an  machen wollte.

Alina und ich hatten nämlich ursprünglich mit Volunta einen Arbeitsvertrag in einem Waisenhaus, 2h von Kumasi entfernt. Mit dieser Einsatzstelle wurde es allerdings nichts, da es Probleme mit der Gastfamilie gab. So wurde uns alternativ ein Platz in der Schule angeboten. Eigentlich wollten wir nicht unterrichten, aber da es keine andere Möglichkeiten gab, stimmten wir zu.

Allerdings ist das Waisenhaus noch keine anerkannte Stelle vom Deutschen Roten Kreuz. Deshalb habe ich mit meiner Betreuerin von Volunta geschrieben und diese kümmert sich darum, dass die Stelle von Deutschen Roten Kreuz und Minsterium anerkannt wird. Wenn dies klappt und uns die Einsatzstellle ebenfalls zusagt, wären wir wirklich glücklich darüber. Falls nicht, werde ich zukünftig im Solid Rock arbeiten. 

Aber erst einmal die Woche abwarten und schauen wie es uns im Waisenhaus gefällt 

 

 

Montag, 03.11.2014

Waisenhaus in Tepa

Heute bin ich gemeinsam mit Laura und ihren Eltern zu ihrer alten Einsatzstelle gefahren. Der Besuch hat mich wirklich stark gerührt und zum nachdenken gebracht..

Als wir in nach einer 2stündigen Fahrt in Tepa ankamen überraschten wir die Betreuer und Kinder im Waisenhaus- sie wussten nämlich nichts von unserem Besuch. Als die Kinder uns gesehen haben, kamen sie angerannt und haben uns herzlichst begrüßt. Die Freude war rießig!! 

Wir setzten uns alle beisammen, machten eine kurze Vorstellungsrunde und unterhielten uns ein wenig. Danach zeigten uns die Betreuer die Zimmer der Kinder. Und das hat mich wirklich sehr getroffen. Die Kinder teilen sich mit insgesamt 14 Leuten 1 Zimmer und schlafen in den kleinen Bettchen meistens zu 2. Ich konnte mir das überhaupt nicht vorstellen.. Die Hochbetten stehen dicht aneinander, es gibt keine Schränke, lediglich ein paar Kisten oder Koffer. Mehr gab es nicht. Und zu wissen, dass diese Kinder Waisen sind und weder Mama und Papa haben, hat mich noch viel trauriger gemacht. 

Ich kan mich wirklich sehr glücklich schätzen, dass ich eine Familie habe, die zu Hause auf mich wartet, und das ich dort ein eigenes Zimmer mit einem großem Bett, jeden Tag einen vollen Kühlschrank, fließend Wasser und Strom habe. 

 

Die Zimmer der Kinder:

 

 

Die Küche:

 

Der Brunnen:

 

Die Kinder kamen mir aber gar nicht so traurig vor. Wir haben gemeinsam gespielt und viel gelacht. Sie haben sich vorallem sehr über unsere Seifenblasen gefreut die wir mitgebracht hatten- die waren ein Highlight. Laura und ich mussten die ganze Zeit pusten, damit die Kinder die Seifenblasen jagen konnten (uns wurd schon ganz schwindelig)  Als die Seifenblasen leer waren, setzten wir uns wieder zusammen. Die Kinder sangen Lieder für uns, tanzten und holten uns Kokusnüsse zum Trinken von den Palmen. Es waren wirklich schöne Stunden die wir dort verbracht haben.

Bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten, verteilten Lauras Eltern noch ein paar Geschenke, welche sie aus Deutschland mitgebracht hatten. Es gab Stifte, Hefte, Spitzer, Armbänder, Haarspangen usw. Die Betreuer und Kinder haben sich wahnsinnig darüber gefreut und sich total oft bedankt. Als wir uns dann auf den Rückweg zu Busstation machten, nahmen uns die Kinder an die Hand und liefen noch ein ganzes Stück mit uns. Als wir uns verabschiedet hatten, merkten wir alle, dass der Besuch uns ganz schön nahe ging.. Ich konnte den ganzen Abend an nichts anderes mehr denken. 

Wir haben uns vorgenommen die Kinder öfter zu besuchen um Zeit mit ihnen zu verbringen.

Die Kinder dort, haben wirklich nicht viel und können jede Unterstüzung gebrauchen! 

 

 

 

 

Sonntag, 02.11.2014

Affenreservat und die Felsen von Tanoboase

Am Wochenende haben wir einen Ausflug nach Techiman gemacht. Dort gibt es viele Sachen zu sehen. Da aber nicht alles an einem Wochenende zu schaffen ist, haben wir uns für die Affen von Buabeng- Fiema und die Felsen in Tanoboase entschieden.

Wir kamen Freitag Abend in Nkoranza an, dort haben wir ein sehr billiges Hotel gebucht. Als wir auf dem HInterhof ankamen, waren wir erst einmal geschockt, da es sehr heruntergekommen aussah. Auch drinnen wurde es auch nicht besser, da es überall gestunken hat. Allerdings waren wir sehr überrascht, als wir unsere Zimmer gezeigt bekommen haben. Die waren recht sauber, hatten einen Ventiolator und riesige Betten. Da konnten wir dann auch wieder über die anderen Sachen hinwegsehen  Wir saßen den Abend noch ein wenig in der Bar und sind früh schlafen gegangen, damit wir am nächsten Tag rechtzeitig aufbrechen konnten. 

Am Nächsten Morgen standen wir früh auf und machten uns auf den Weg zu den Affen. In Buanbeng angekommen, kauften wir Brot um die Affen zu füttern. Bananen gab es leider keine, ich hatte allerdings noch welche von unserem Frühstück dabei. Wir starteten unsere Tour mit einem Führer. Schon am Anfang des Regenwaldes kamen und die Affen entgegen und haben uns das Brot auf der Hand gefressen. Mir haben sie sogar die Bananen geklaut 

Es gibt dort 2 verschiedene Affenarten: die Mona-Meeratzen und die Weißbart-Stummelaffen. Die Weißbart-Stummelaffen waren allerdings sehr scheu, wir haben nur ein paar hoch oben in den Bäumen sitzen sehen. 

Auf Grund eines religiösen Tabus, welches nur in den Dörfern Buabeng und Fiema besteht, wurden die Affen nie gejägt oder verfolgt. Die Affen sind für die Dortbewohner sehr heilig und stehen unter staatlichem Schutz. 

 

 

Wir liefen noch eine Weile durch den Walld, kletterten ein paar Bäume hoch und haben ein paar Kinder getroffen. Die haben gesehen, dass ich Brot dabei hatte und wollten unbedingt etwas haben. Sie standen alle um mich herum, streckten mit ihre Arme entgegen und bettelten. Ich verteilte mein letzten Brot an sie. Da uns die Kinder sehr leit getan hatten, kauften wir im Dorf noch ein Leib und schenkten es ihnen. 

Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg in unser Hotel. Dort legten wir eine kurze Pause ein und fuhren weiter zu den Felsen von Tanoboase. Die Gegend dort war sehr beeindruckend. Wir sind viel geklettert und hatten oben, am Höchsten Punkt des Felsens, eine tolle Aussicht. 

Die Felsen, bzw der Heilige Hain von Tanoboase ist eine Wohnstätte der mächtigen Gottheit der Akan, Taa-Kora. Gleichzeitig ist dieser Ort eine frühe Siedlungsstätte des Bono-Volkes. In Kriesenzeiten zog sich die Führung der Bono hier zurück. 

Noch heute findet jedes Jahr im April ein Festival in den Felsen statt. An diesen Tagen wird viel gefeiert, getanzt und getrunken. Ebenfalls werden jedes Jahr 10 Frauen verheiratet. Das Problem ist nur, dass es 50 Männer gibt. Deswegen wird ein Kletter-Wettkampf veranstaltet. Die 10 Besten, dürfen dann die Frauen heiraten.