Donnerstag, 25.09.2014

Busua

Am freitag Nachmittag haben wir spontan eine Unterkunft in Busua gebucht und haben uns gegen 5 Uhr auf den Weg gemacht. Wir waren lange unterwegs und kamen erst gegen halb 1 in Busua an.

Aber immerhin hatten wir diesmal einen echt "noblen" Kleinbus inkl. Klimaanlage!! 

Busua ist ein kleiner Badeort mit schönem Strand. Die Lage mit Blick auf die kleine Insel Abrokwa Island, war schon immer das Ziel von einheimisches Touristen gewesen. Noch 1998 ein Nest ohne Strom und Wasser, ist Busua dank des Tourismus zu neuem Leben erwacht.

Wir hatten ein kleines Hüttchen im Hotel Peters Place, direkt am Strand. Die Zimmer waren leider sehr dunkel gewesen und Dusche+Toilette war lediglich durch einen Vorhang vom Bett getrennt. Sprich es war nur ein Raum, in dem alles drinnen war.

 

 

Aber dafür war der Strand recht schön und die Bar bei unseren Hüttchen hatte einfaches, aber leckeres Essen gemacht  Zum Beispiel ein Avokado-Sandwich.

 

 

 

 

 

 

Am Samtag waren wir dann das erste Mal surfen gewesen. Wir haben eine kleine Unterrichtseinheit bekommen und durften uns danach auf die Bretter stellen.. oder es zumindestens versuchen. War nicht so easy-going wie das immer aussieht, hat aber tortzdem Spaß gemacht. 

 

 

 

Abends waren wir dann in einer anderen Bar und wollten eine Kleinigkeit essen.. Hätten wir jedoch vorher gewusst, was uns da erwartet, wären wir erst gar nicht hingegangen  Wir haben insgesamt 110Minuten auf unser Essen gewartet. (Wir hatten ne Stopuhr nebenbei laufen) Und als das Essen dann endlich kam, sind wir fast vom Glauben abgefallen. Die Pizza, die uns aufgetischt wurde, war kalt, ungebacken und auf Lasagneblatten serviert. Ich hab die Pizza zum Glück nicht gegessen, weil meine erst gar nicht kam   Wir waren echt sprachlos.. Naja, wir sind dann trotzdem in der Bar geblieben und haben noch ein paar Bier getrunken und ein Trinkspiel mit den Leuten dort gespielt. Anschließend saßen wir noch eine ganze Weile am Strand mit Lagerfeuer. Das war so schööööön 

 

 

 

Am Sonntag haben wir noch bis Nachmittags am Strand gelegen. Dort kam ein kleiner Junge auf uns zu, hat mich in den Sand gemalt und saß die ganze Zeit bei uns. Nach einiger Zeit hat er erzählt, dass seine Mutter gestorben ist und ob wir nicht etwas Geld für Essen hätten. Wir haben ihm dann ein paar Cedi gegeben. Davon hat er sich  ein Brot gekauft und hat es mit ein paar anderen Kindern am Strand geteilt. 

 

 

 Montags war hier in Ghana Feiertag und daher hatten wir Schulfrei. Wir haben den ganzen Tag zusammen im Bett gelegen, Süßgkeiten gegessen und Filme geschaut.  Muss auch mal sein...  Wir konnten hier sogar ne ganze Menge Süßigkeiten auftreiben, wie Popcorn, Chips, Schokolade, haben uns einen Obstsalat selbst gemacht und veganes Bananeneis. 

Dienstag haben wir es sogar geschafft einen veganen Schokokuchen in der Mikrowelle zu backen, für Lauras Geburtstag. Ich konnts selbst nicht so richtig glauben, aber es hat halt wirklich funktioniert  Wir haben einfach Zucker, Schokosojamilch, Butter, Backpulver und so etwas Maismehrartiges zusammengeschütte, durchgerührt und in die Mikro gestellt.  

 

 

Und ich hab endlich mal gezeigt bekommen, wie ich mir ein Baby auf den Rücken binde  Tut zwar etwas im Kreuz weh, aber im großen und ganzen ist das echt praktisch und billiger als ein Kinderwagen.